Infopoint und Open-Idea-Space


Am Infopoint erhaltet ihr Auskunft und Hilfe während des
gesamten Festivals, der Open-Idea-Space lädt zum
Chillen, Austauschen und Vernetzen ein. Wenn euch
Themen interessieren, ihr Projekte plant und Anschluss
sucht, stehen euch Leute der Kulturwache Jena e.V. als
Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

http://www.kulturwache-jena.de/

 

Offenes Treffen der Initiative “Geflüchtete an die FSU!”


Wir sind eine Gruppe von Menschen, die erreichen möchten, dass interessierte Geflüchtete Veranstaltun-
gen der FSU und EAH Jena besuchen können. Unser Ziel ist die Öffnung des Gasthörer*innen-Programms
der FSU Jena für Geflüchtete und seine Erweiterung um geeignete, insbesondere nicht-deutschsprachige
Veranstaltungen, um Geflüchteten Zugang zu den Lehrveranstaltungen, aber auch zur Universität als
sozialem Raum zu ermöglichen.

 

Bild! Beet! Beat! – Urban Art and Urban Gardening


Am Mittwoch wird der Kulturbahnhof lebendig. Los geht’s um 10 Uhr mit einem Graffiti-Contest an der
Außenfassade, wo ihr euch austoben und verewigen könnt. Wir freuen uns auf Teilnehmer*innen aller
Geschlechter! Um Anmeldung wird gebeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Tag wird begleitet von
DJs und weiteren kreativen (Inter-)Aktionen. Seid dabei!

http://www.freiraumjena.de/

 

Gegenwärtige und vergangene Geschichtspolitik – Kritische Stadtführung


Wie geht eine Stadtgesellschaft mit ihrer eigenen Geschichte um? Die Spuren welcher Ereignisse werden
bewahrt, hervorgehoben oder freigelegt, welche hingegen überdeckt oder zum Verschwinden gebracht?
Wer gestaltet städtische Geschichtspolitik und welche Möglichkeiten gibt es, selbst aktiv zu werden?
Diesen und weiteren Fragen wollen wir anhand konkreter Beispiele aus der Jenaer Stadtlandschaft
nachgehen und sie gemeinsam diskutieren. 

 

Wem gehört die Stadt? – Ein kritischer Stadtrundgang in zwei Teilen


Jena gilt als das “München des Ostens”: attraktiver Wirtschaftsstandort, studentische Schwarmstadt und
insgesamt ein beliebter Zuzugsort. Das Image der City glänzt. Schauen wir etwas genauer hin, bröckelt der
Putz: Die Wohnungsnotfrage wird mit teuren Neubauten beantwortet und hohe Mieten werden für
Menschen zum Armutsrisiko. Den meisten Geflüchteten wird mit der Unterbringung in Sammelunterkünften
das Recht auf eigene Wohnung abgesprochen. In einem kritischen Stadtrundgang stellen wir die Frage
„Wem gehört die Stadt?“ öffentlich und gemeinsam mit euch. Der Spaziergang kann in zwei Teilen,
unabhängig voneinander, im besten Fall aber aufeinander folgend, besucht werden.
Teil I: Mieten, Wohnen, Bauen – Was für eine Stadt/ -Entwicklung/ -Politik wollen wir?
Teil II: Aneignen, Besetzen, Selbstverwalten – Wie können wir Stadt selber machen?

 

Wenn Soziokultur eine "Farbe" hätte... Kritische Reflexion zu rassistischen Ausschlüssen in Soziokultur und Studentischer Kultur


In der Kulturszene Jenas außerhalb und innerhalb der universitären Strukturen scheint eine Unterscheidung
zwischen Kultur und “internationaler” Kultur zu bestehen. Dabei ist die freie, wie auch politische Kulturszene
vorrangig von weißen Deutschen geprägt während “internationale Studierende” und nicht-weiße Menschen
sich in “ihren” Communities (Gemeinschaften) über traditionelle Tänze und exotisches Essen austauschen
können. Ernsthaft? Es ist Zeit, über Diversity (Vielfalt) in den eigenen Reihen zu sprechen! Diese Veranstal-
tung richtet sich an Menschen, die kulturell und politisch aktiv sind und an diejenigen, die sich aufgrund von
Herkunft, Identität und rassistischen Zuschreibungen aus diesen Szenen ausgeschlossen fühlen.

 

Reparier-Café unter freiem Himmel


Fahrrad kaputt, Laptop läuft nicht oder Riss im Rock? Kein Grund, zum nächsten Laden zu laufen. Hier
gibt’s Erste Hilfe zum Selbst-Reparieren.

 

Postkoloniale Stadtführung


Knapp 100 Jahre ist es her, dass Deutschland die kolonisierten afrikanischen Gebiete abgeben musste.
Gibt es also heute noch koloniale Spuren im öffentlichen Raum? Wir wollen gemeinsam auf Spurensuche
gehen und über ihre Bedeutung für die Gegenwart sprechen.

 

Wann gehst du zurück? Diskriminierungs- und Ausschlusserfahrungen im Alltag Internationaler Studierender


Als internationale Studierende haben wir es hier nicht leicht, Sprachbarrieren einerseits, bürokratische
Hürden andererseits. Hinzu kommen Fragen wie “Wann gehst du zurück?” oder Erklärungen davon, wie
Dinge “hier zu Lande” zu funktionieren hätten, sodass wir uns hier wie böse Eindringlinge vorkommen.
Komm vorbei, lass uns über Diskriminierungserfahrungen sprechen und Ideen austauschen, wie wir als
“Internationale Studierende” Gehör finden können!

 

Basisworkshop Veranstaltungsorganisation


Workshops, Lesungen, Konzerte oder gar ein Festival organisieren? Konzepte erstellen, Leute finden,
Förderanträge stellen, Logistik organisieren. Nicht ganz ohne, aber auch nicht schwer. Die langjährige
Kulturreferentin und Sofatage-Queen bringt euch die Basics der Veranstaltungsorganisation näher. Nach
dem Motto: Keine Angst vor großen Taten!


Barrieren und Inklusion in der linken Subkultur


Hier gibt es einen Überblick, wie das gesamtgesellschaftliche Verhältnis zu Diversität (Vielfalt) ist.
Workshop-Leiter Leon berichtet dabei von persönlichen Erfahrungen. Mal lustig, mal ernst, mal traurig,
diskutieren wir anhand dieser Erfahrungen, wie man einen angenehmen, gleichberechtigten und solidar-
ischen Umgang mit und ohne Behinderung schafft.

https://www.facebook.com/pages/Solikampagne-Linke-Barrierefreier%C3%A4ume-erk%C3%A4mpfen/1428416660777958?fref=ts

 

Wirtschaft Hacken


Ein Unternehmen und Konsensdemokratie mit 1680 Kollektivmitgliedern? Wachstumsbegrenzung? Ohne
Werbung? Ohne Gewinnabsicht? Zusammenarbeit statt Konkurrenz? Kann das funktionieren? Ja, sagt
Premium Cola und möchte davon erzählen.

http://www.premium-cola.de/

 

Sexismus in der Musikkultur und emanzipatorische Strategien


Feministisch feiern: Was heißt das für die Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung? Anna vom
Berliner Label Springstoff berichtet von ihrer Arbeit und stellt verschiedene Erfolge und Misserfolge vor, um
sie mit euch zu diskutieren. Es geht um Best-Practice-Modelle für ein angenehmes Miteinander-Feiern und
ausgelassene, aber rücksichtsvolle Konzerterlebnisse.

https://www.springstoff.de/

 

Hausbesetzungen als widerständige Praxis kultureller Raumaneignung und politische Aktionsform


Sind Hausbesetzungen “sowas von Achtziger” oder hochaktuell? Warum ist es immer schwieriger sich
mittels direkter Aktionsformen Räume anzueignen? Ist die Praxis der Raumaneignung und darüber hinaus
die Schaffung von emanzipatorischen und antikapitalistischen Orten überhaupt eine sinnvolle Strategie?
Oder wird damit nicht zu viel Energie verschwendet, die es besser in konkrete politische Arbeit zu stecken
gälte? Diesen und anderen Fragen wollen wir auch mit Blick auf die Besetzungsaktionen in den Jahren
2013 und 2014 in Jena nachgehen und darüber ins Gespräch kommen.

http://wolja.noblogs.org/

 

Familien- und Stadtfest


Hier gibt es Raum zum Spielen, Basteln, Kennenlernen, Informieren und Vernetzen. Zwischen Workshops,
Kreativständen, VoKü, Fußballplatz und Bar sind große und kleine Kinder willkommen, die Lust auf schönes
Leben, Miteinander und gute Musik haben.


Kennenlernen und Vernetzen für Geflüchtete


Ihr seid willkommen, euch in einem geschützten Rahmen zu treffen, um andere Menschen mit Fluchter-
fahrungen kennenzulernen, euch gegenseitig zu unterstützen und zu organisieren.

 http://yalla-connect.de/


“Geflüchtete sind Menschen” (Film) und Infostand


Solidarisch sein, aber wie? Die Gruppe YALLA-Connect besteht aus Geflüchteten und Unterstützer*innen,
die in Eisenberg leben und arbeiten. Wenn euch das Leben von Geflüchteten interessiert und ihr wissen
möchtet, wie ihr euch sinnvoll engagieren könnt, findet ihr hier Ansprechpartner*innen und Raum für
Begegnung.

http://yalla-connect.de/ 


Rap-Workshop für geflüchtete Jugendliche


Rap ist seit seiner Entstehung ein Mittel, um die Stimmen hörbar zu machen, die in der Gesellschaft nicht
wahrgenommen werden. Rap ist deine Stimme, deine Sicht auf die Dinge und der Austausch mit anderen.
MC Nuri und MC Trelos sind selbst nach Deutschland geflüchtet und wissen, wovon sie in ihren Texten
sprechen. Sie geben ihre Skills an euch weiter und unterstützen eure Ideen. Your Mic, Your Voice!

https://www.facebook.com/HosainMc?fref=ts